

Das Ölembargo der USA verschlimmert natürlich die Lage, aber selbst der stellvertretende Premierminister Óscar Pérez-Oliva räumt ein, dass es auch selbstverschuldet sein.
Es seien in der Tat starke Restriktionen in der Energie- und Lebensmittelkrise, fügte Pérez-Oliva hinzu. Aus seiner Sicht sei dies einerseits eine Folge der US-Blockade, aber andererseits auch wegen “innerer Defizite”. Das erkenne man an.
Vielleicht hätte man sich nicht von Importen fossiler Energieträger abhängig machen sollen. Und auch sonst ist die Wirtschaft Kubas nicht sehr leistungsfähig. Auch das ist ein selbstverschuldetes Problem. Da jetzt nur auf die USA zu schimpfen, empfinde ich als zu kurz gedacht.


Ich denke mit der Hilfslieferung wollen sie wohl tatsächlich das Leid der kubanischen Bevölkerung lindern. Aber natürlich verfolgt die Trump Administration auch Ziele. Schon gut, dass das die Parteikader sozialistischer, kommunistischer Länder das nie tun würden. Sonst würden die nachher noch im Luxus leben und die eigene Bevölkerung (ver)hungern lassen.