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Cake day: April 18th, 2026

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  • Für alle, die wie ich auch auf dem Schlauch standen: Die ostfriesischen Autos sind autofrei. Und wer als Besucher kommt, parkt dann sein Fahrzeug gerne auf einem Parkplatz der Reederei. Das heißt, die Reederei benutzt hier die Autos der Gäste als Zwischenspeicher für ihren eigenen Solarpark. Da man diese Parkplätze auch gerne online und für eine bestimmte Zeit buchen kann, weiß die Reederei auch zum Beispiel, wann das Auto wieder abgeholt wird und der Akku daher voll sein soll. Interessant wird das Modell dann natürlich, wenn der Autobesitzer irgendetwas davon hat, dass sein Auto so genutzt wird.







  • Das ist wirklich ein riesiges Problem. Der Rhein hat mittlerweile deutlich weniger Wasser. Und das wird sicherlich mit dem Klimawandel nicht besser werden. Wir haben jetzt schon im Sommer Probleme mit der Schifffahrt. Die Niederländer werden sicherlich auch total begeistert sein, wenn wir die Wassermengen in der Größe vom Bodensee einfach abpumpen. Das wird massive Auswirkungen haben, weil natürlich unten und auch zum Beispiel in der Nordsee einfach weniger Wasser ankommt.

    Aktuell ist anscheinend ja geplant, das alles über Jahrzehnte zu strecken. Der Artikel hier spricht von 2080, die Wikipedia spricht von 2090. Wir haben also irgendwann angefangen, ein gigantisches Loch zu graben, ohne dass wir auch nur irgendeine Ahnung hatten, wie wir damit dann umgehen können, wenn wir mit dem Buddeln aufhören. Jetzt ist dieses Loch da. Die Kohle ist im wahrsten Sinne des Wortes verheizt. Und wir haben einen gigantischen Klimaschaden angerichten. Nun werden zukünftige Generationen das ausbaden müssen. Wenn du jetzt ein Kind kriegst, kann es dann irgendwann mit Mitte 50 den fertigen See sehen. Das ist einfach alles völlig irre.






  • Das ist ja noch zynischer: Im LEH wird die Platzierung an der Kasse ja Impulsware bzw. Quengelware genannt. Quengelware, weil:

    Als Quengelware bezeichnet man Artikel, die im Einzelhandel im Kassenbereich ausgelegt sind und dadurch vor allem aufgrund des Quengelns von Kindern während des Anstehens an der Kasse gekauft werden, jedoch auch in der Schlange stehende Erwachsene zu einem Kauf bewegen können.[1] Es handelt sich um eine Sonderform von Impulsware, unter die auch Alkohol und Tabak fallen. Den Einfluss der Kinder auf die Kaufentscheidungen von Eltern durch Quengeln bezeichnet man im Marketing auch als Pester Power. Häufig sind Quengelwaren sogar auf Kinderaugenhöhe angebracht, um kleinere Kinder ganz besonders anzusprechen.[2] Die Kassenzone mit der Quengelware wird auch als Quengelgasse bezeichnet.[3]

    Bedeutet also in der Praxis: Die Supermarktbetreiber setzen nicht nur Eltern mit voller Absicht einer regelmäßigen Tortur aus, sondern sorgen auch dafür, dass durch die bewusste Platzierung von Alkohol und Zigaretten Menschen mit entsprechenden Süchten bei jedem Einkauf vor die Entscheidung gestellt werden, rückfällig zu werden. Jeder Einkauf wird damit dann zum Test der Willensstärke und logischerweise gewinnt den nicht jeder. Die Supermarktbetreiber fördern so in voller Absicht Rückfälle.






  • Ich finde ehrlich gesagt alle diese Regelungen, die kleine Einheiten gegenüber größeren Einheiten “schützen” sollen, hart undemokratisch. Wir sehen es ja in den USA, wo dann jeder Bundesstaat zwei Senatoren hat und dann irgendwelche Pupsministaaten den gleichen Einfluss haben wie Kalifornien. Wir haben es auch im deutschen Bundesrat, wo eben nicht jeder Bürger des Landes mit seiner Wählerstimme den gleichen Einfluss hat. Das wird gerne als “Schutz” der einwohnerschwachen Länder gegenüber den einwohnerstarken Ländern verkauft, aber es gibt aus meiner Sicht überhaupt keinen Grund, warum z.B. die halbe Millionen Amerikaner aus Wyoming die gleiche Stimmzahl bekommen sollten wie 39 Millionen Kalifornier. In Deutschland haben wir im Bundesrat das ähnlich - da hat Bremen 230.000 Einwohner pro Stimme und NRW 3 Millionen. Es ist aber jetzt sehr schwierig zu begründen, warum in einer Demokratie plötzlich die Stimmen einiger Bürger mehr wert sein sollen als die anderer.

    In der EU ist das noch viel schlimmer: Da nehmen leider einige kleine Länder die größeren systematisch aus und nutzen ihre Vetomacht, um Korrekturen zu verhindern. Da pusht etwa ein Malta systematisch Glückspiel in andere EU-Länder und stößt dort ungelogen Millionen Menschen in Sucht und Unglück und bereichert sich damit. Luxemburg lebt fürstlich davon, dass es anderen Ländern die Steuereinnahmen wegnimmt und Irland unterläuft fleißig sämtliche Datenschutzregulierungen und verkauft uns an die US-Konzerne. Das sind aber Dinge, die keine Gemeinschaft auf Dauer akzeptieren kann und die auch das Potential haben, diese Gemeinschaft zu sprengen. Wenn ein Ungarn als Marionette Russlands eine gemeinsame EU-Außenpolitik sabotiert, wird es keine gemeinsame EU-Außenpolitik geben. Und irgendwann müssen die restlichen EU-Staaten auch die gesellschaftlichen Verwüstungen angehen, die Malta gerade in ihnen anrichtet und das kann bitter werden.







  • Wenn du dir die Zahlen im Artikel anschaust, dann sind die gar nicht so dramatisch. Um die 100 Insolvenzen pro Monat sind auf über 150.000 Gastronomiebetriebe noch völlig im Rahmen.

    Das hat auch früher nicht funktioniert. Die Gastro war schon immer ein Sammelbecken von Leuten, die sich mit eher geringen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen selbstständig gemacht haben. Und neue Restaurants haben immer ein gehöriges Risiko zu scheitern, weil man immer Annahmen zu Kundenfrequenz, Umsätzen etc. machen muss, die man nicht sauber überprüfen kann. Du magst denken, dass dieses Stadtviertel dringend eine Anlaufstelle für Pinsa benötigt, aber das muss dann doch nicht so sein.

    Dazu kommt dann noch das bittere Thema Mieten. Wir Private sind ja schon gebeutelt, aber das spiegelt sich auch hart in den Gewerbemieten. In den guten Lagen mit hoher Kundenfrequenz macht halt nicht der Gastronom den Reibach, sondern der Vermieter. Schau mal in deiner Stadt in die Anzeigen zur Gewerbevermietung und was da in der Innenstadt abgerufen wird. Da bist du hier in guter Lage locker bei über 10.000€ pro Monat für gar nicht so große Restaurantflächen. Das heißt, dass du dann erstmal jeden Tag des Monats 330€ puren Gewinn an deinen Vermieter auszahlst.

    Wenn du dann deinen Leuten noch mindestens 13,90€ Mindestlohn zahlen musst, wird es ganz schnell haarig